Mokume Gane

 

Dose, Mokume Gane, div. Kupferlegierungen, Tobias DinglerMokume Gane ist eine japanische Schmiedetechnik aus dem 17.Jahrhundert. Lange Zeit bewahrte diese Technik etwas Geheimnisvolles und Zauberhaftes, noch heute versetzt uns die feine Farbabstufung und vollendete Ausführung der Arbeiten der japanischen Meister in Staunen. Wie bei der Herstellung von Damaszenerstahl werden unterschiedliche Metalle in vielen Schichten feuerverschweißt. Durch die weitere Bearbeitung entstehen vielfältige Muster, deren organische Anmutung der Technik den Namen gibt: Mokume Gane bedeutet sinngemäß übersetzt „holzgemaßertes Metall“. 

 

 

 

Brosche, Mokume Gane, Tobias DinglerDie Farbnuancen des japanischen Mokume Gane beruhen auf dem Kontrast von Kupfer und Silber, ergänzt durch zahlreiche Legierungszusätze und eine Patinierung der Oberfläche. Um das Prinzip dieser Technik sinnvoll für Schmuck anzuwenden, verwende ich für meine Arbeiten verschiedenfarbige Legierungen der Edelmetalle Silber, Gold und Palladium.                                                                                                                                                                                                                          

 

 

 

Mokume Gane Blüten

 

Ohrringe, Mokume Blüte, Tobias DinglerTraditionell werden Mokume Gane- Muster  durch Schneiden mit einem Meisel gestaltet.

Die Muster meiner Mokume Gane -Blüten entstehen auschließlich durch Torsion und  Umschmieden des Schichtmaterials. Durch die zahlreichen Umformungsprozesse wird das Material bis an seine Grenzen belastet.